REPORTAGE

F3F-Szene

Die Wettbewerbsklasse F3F ist "Hangflug pur"


58 Teilnehmer wurden 2021 zum F3F-Wettbewerb auf Rügen begrüßt

Nachdem Dieter Perlick in AUFWIND 6/2021 die Grundlagen des F3F-Fliegens vorgestellt hat, wendet er seinen Blick nun den Fluggebieten und ihren Besonderheiten zu. Jens Thomasser war als Rookie bei seinem ersten F3F-Wettbewerb auf Rügen dabei. Beide Piloten berichten in diesem Artikel über großen Flugsport.

Wie ich im ersten Teil schon geschrieben habe, finden die F3F-Wettbewerbe dort statt, wo man sonst gerne seinen Urlaub verbringt, sagt Dieter Perlick: an der Küste oder oben auf einem Berg. Für die Wettbewerbe sind die zu befliegenden Hänge natürlich gewissen Voraussetzungen unterworfen. So ist es wichtig, eine freie Hangkante von mehr als 100 Meter Länge zu haben. Einerseits, um dem Piloten freie Sicht auf den Kurs zu gewährleisten, andererseits um auch Helfern und Punktrichtern einen sicheren Blick auf das Modell zu ermöglichen. Auch eine geeignete Landezone muss vorhanden sein, frei von Hindernissen und außerhalb eines Leerotors.

Die Hangfluggebiete teilen sich in zwei typische Hauptgruppen: Küstenhänge mit mehr oder weniger steilen Hängen direkt am Meer sowie Hänge im Inland im Mittel- oder Hochgebirge. Von ihrer Charakteristik unterscheiden sich diese beiden Varianten deutlich. An der Küste sind in der Regel höhere Windgeschwindigkeiten mit geringeren Turbulenzen gegeben, im Inland wird der meist geringere Wind häufig durch Thermik unterstützt. Beide Bedingungen haben ihren besonderen Reiz, setzen aber auch unterschiedliche Flugtechniken voraus.

Typische Vertreter der Küstenfluggebiete bei internationalen Wettbewerben sind die Gebiete in Dänemark, Norwegen, Taiwan und auf der Ostseeinsel Rügen in Deutschland. In Spanien sind es die Wettbewerbe an der nordspanischen Atlantikküste bei Santander und Gijon. Europä-ische Hänge, die im Inland für internationale F3F-Wettbewerbe genutzt werden, befinden sich in Österreich, Tschechien, der Slowakei, in Slowenien und Frankreich sowie der Tafelberg La Mue-la und Vitoria in Spanien. Auch in Großbritannien wird an den reichlich vorhandenen Inlandshängen geflogen. Ich wundere mich immer wieder, dass die vielen idealen Steilküstenabschnitte auf der Insel nicht für Wettbewerbe genutzt werden. Allerdings gibt es auch Mischungen. Der Wettbewerb bei Danzig in Polen findet beispielsweise entweder an Steilküstenabschnitten oder im Inland statt - je nach Windrichtung.

In Dänemark gut bekannt ist die Region um Hanstholm. Sie bietet direkt, oder sehr nahe am Meer gelegene Hänge mit zehn bis 50 Meter Höhe. Alle mit hervorragenden Landefeldern und überwiegend sehr laminaren Windverhältnissen. Gerade der nordwestliche Teil von Dänemark zeichnet sich zudem durch häufig mehr als ausreichend vorhandenen Wind aus. In Norwegen bei Stavanger sind die Hänge zwischen zehn und 30 Meter hoch, sehr windsicher, aber auch mit ausgeprägten Leerotoren im Landefeld. Weiter im Norden des Landes gibt es auch Locations an den Fjorden, die deutlich höher sind. Ganz besonders beeindruckend sind jedoch Bildberichte über einen Wettbewerb auf den Lofoten zum Mittsommer, nördlich vom Polarkreis im Golfstrom und mit Sonne rund um die Uhr. In Taiwan wird an der Südspitze der Insel geflogen, mit Starkwindgarantie und sommerlichen Temperaturen im Herbst.

In Deutschland für F3F bekannt sind die Küstenkliffs im Nordwesten der Insel Rügen um das Kap Arkona: von steil bis senkrecht, fünf bis 40 Meter hoch. Allerdings dürfen sie nur mit Sondergenehmigung der Naturschutzbehörde beflogen werden. Wildfliegen oder Training ist dort nicht erlaubt. Die Landefelder sind überwiegend landwirtschaftlich genutzte Flächen und teilweise steinig.

Nahe Santander und Gijon in Nordspanien zeichnen sich die Hangfluggebiete an der Atlantikküste durch sehr hohe Steilküstenhänge aus und bieten hervorragende Landefelder. Die Windgeschwindigkeiten sind aber häufig eher schwach bis moderat. Dafür werden die Wettbewerbe im Sommer ausgerichtet. Einen Wettbewerb mit abendlichem Schwimmen im Atlantik, einem Sundowner im Strandcafe und Abendessen im Freien bei Sonnenuntergang gibt es nur dort.

Zu den beliebten Inlandsfluggebieten zählt in Österreich der Braunsberg bei Hainburg, als westlichster Ausläufer der Karparten an der Tschechischen Grenze. Der Braunsberg liegt wie ein großer Felsbrocken im Flachland, direkt an der Donau. Die Hänge sind mehr als 100 Meter über Grund. Im benachbarten Tschechien wird überwiegend an der Rana geflogen, einem "Reststumpf" eines Vulkans mit einem langen Rücken in Nord-Südausrichtung. Sollte nicht gerade West- oder Ostwind anliegen, gibt es etwas kleinere Ausweichhänge im direkten Umfeld für die anderen Windrichtungen. Etwas spannend ist an der Rana jedoch das Landen auf der Luv-Seite. Der Hang ist ein langer Bergrücken ohne Plateau. Wenn man jedoch weiß wie es geht, ist es nicht so schwierig.

In den Vogesen in Frankreich wird am Schweissel (West) geflogen, an einem langen Bergrücken in circa 1.200 Meter Höhe. Direkt an der italienischen Grenze wird ein Fluggebiet im alpinen Hochgebirge in über 2.000 Meter Höhe mit einer Süd- und Nordseite geboten. Außerdem kann im Ardéche-Mittelgebirge direkt am Rhonetal geflogen werden, häufig mit Starkwind aus Nord (Mistral) oder Süd. In den Pyrenäen, östlich von Toulouse, gibt es Mittel- gebirgshänge mit Nordwest- oder Südost. Zwischen dem Zentralmassiv und den Pyrenäen bildet sich im Frühjahr und Herbst ein stabiles Windsystem zwischen Mittelmeer und Atlantik aus. Häufig mit Starkwind über 20 Meter/Sekunde. Für das benachbarte Spanien bekannt ist der Tafelberg La Muela bei Madrid mit steilen Hängen in einer weiten Ebene, daher rundherum befliegbar. In Vitoria im Norden Spaniens hat der Haupthang eine Nordausrichtung und ist sehr steil. Geringe Windgeschwindigkeiten werden hier durch ein starkes thermisch bedingtes Aufwindsystem unterstützt. Oft sind hier sehr schnelle Zeiten mit deutlich unter 30 Sekunden möglich.

In Großbritannien haben alle Hänge Mittelgebirgscharakter und ausnahmslos sehr gute Landefelder. Sie zeichnen sich durch ungestörte Windverhältnisse aus, da der Bewuchs hauptsächlich aus Gras, Heide und Farnen besteht. Durch die Insellage ist die durchschnittliche Windgeschwindigkeit auch höher als auf dem Kontinent. Beispielsweise am "Il Bastardo"-Hang, an dem aufgrund der Südlage die thermischen Aufwinde, aber auch die Abwinde sehr dominant sind. Seinen Namen verdankt "Il Bastardo" den nicht vorhandenen Außenlandemöglichkeiten.

2021 konnten mit Beginn des Julis doch noch sieben internationale Wettbewerbe geflogen werden. Wie etwa der vierte Wettbewerb im dänischen Hanstholm. Das auf maximal 40 Piloten begrenzte Teilnehmerfeld war komplett ausgebucht. Verdient gewonnen hat Sören Krogh. Gefolgen hat er den "Device" von Weberschock Development. Gleich im Anschluss fanden die Welsh-Open in Großbritannien statt. Dort konnte Peter Gunning aus Schottland in einem sehr spannenden Finale im letzten Flug die Wertung für sich entscheiden.

Für mich persönlich war der Pyrenees-Cup am ersten Oktoberwochenende in Frankreich ein schöner Abschluss dieser Saison. Da der Wettbewerb anstelle der Weltmeisterschaft - noch einmal auf 2024 verschoben - ausgetragen wurde, reisten etliche Nationalmannschaften an. Das hochkarätige Teilnehmerfeld sorgte für eine sehr hohe Leistungsdichte und begeisternde Flugleistungen. Der Sieger war schlussendlich Sebastien Lanes, der sich zudem mit dem schnellsten Wettbewerbsflug des Jahres mit 30,84 Sekunden in Vitoria den Speedtrophy-Wanderpokal sicherte.

Den internationalen Saisonabschluss bildete die German Open auf Rügen. Mit 56 angetretenen Piloten ein schöner Ausgang dieser stark eingeschränkten Saison. Hier siegte Philipp Stary mit einem "Freestyler". Das F3F-Fliegen auf der Ostseeinsel hat Tradition: Inspiriert durch die Teilnahme von Franz Demmler, Kristian Töpfer und Klaus Kowalski am Viking Race F3F 1998 in Südwales, fand 2001 die erste Deutsche Meisterschaft der Klasse F3F auf der Insel Rügen statt. Zu diesem Zeitpunkt war die Klasse F3F bei der FAI schon seit 15 Jahren registriert, verharrte allerdings noch im provisorischen Stadium. In der Folge nahm sich der Modellflugsportclub TU Dresden, hier insbesondere Franz Demmler, der Entwicklung dieser Klasse an. Seit 2003 bekam die Klasse F3F beim DAeC ein eigenes Referat, das bis 2014 von Franz Demmler geführt wurde. 2004 fand auf Rügen das legendäre Viking Race statt. Das brachte einen weiteren Aufschwung für die Klasse F3F, insbesondere auch in Deutsch- land. Nach dem langen Weg durch die Instanzen der FAI wurde die Klasse 2010 als offizielle FAI-Klasse, 2011 dann als WM-fähige Klasse anerkannt. Folgerichtig fand 2012 die erste FAI-Welt- meisterschaft der Klasse F3F auf der Insel Rügen am Kap Arkona statt, eine weitere sollte im Jahr 2018 folgen. Seit 2001 fanden an dieser Stelle 2 FAI-Weltmeisterschaften, ein Viking-Race und 12 Deutsche Meisterschaften/World-Cups statt. Damit gehört für diesen Sport das Kap Arkona auf der Insel Rügen zu den bedeutendsten, mit einigen "speziellen" Startstellen auch anspruchs- vollsten Locations weltweit. Zuletzt war auch Jens Thomasser mit dabei. Er feierte dort gleich seinen Einstand in den F3F-Wettbewerbszirkus. Darüber berichtet er begeistert:

Im Herbst 2021 sollte es endlich zu meinem ersten F3F-Wettbewerb gehen. Also wurde der Benz-Bus mit Fliegern und allem möglichen Equipment beladen. Um 19 Uhr ging es dann auf die hessische Autobahn Richtung Norden. Am anderen Morgen um 11.30 Uhr kam ich endlich im Hotel Kap Arkona an und checkte ein. Auf dem Parkplatz traf ich den Organisator Franz Demmler, der mir gleich ein paar Tipps und Ratschläge gab. Dann ging es Richtung Hangkante zum Einfliegen. Es herrschte Westwind. Das bedeutete, dass der Turbulator der Wettkampfort der nächsten drei Tage werden sollte. Der Wind und die Wellen peitschten um die Wette. Ohne Sonne und mit Nieselregen fühlten sich die Temperaturen wie im tiefen Alaska an. Die Flugstrecke war für Einsteiger eine Herausforderung. Der kleinste Flugfehler würde das Modell direkt in die Ostsee befördern. Viele geübte Piloten flogen harte Kante. Das Modell nur wenige Meter vor der Nase und magere Zentimeter über dem Boden, um dann die Wende so hoch und schnell wie möglich zu absolvieren.

Mein "Freestyler 6" wurde von einem Helfer des Orgateams rausgeworfen. Adrenalin pur!

Irgendwie habe ich dann die ersten Runden hinbekommen. Vorsichtig, respektvoll und vor den Argusaugen der erfahrenen Piloten. Das Landen musste über Brombeerbüsche und Bäume hinweg in den Dünen von Dransk gelingen.

Dann der Freitag: Das Briefing wurde von 9 Uhr wegen Regen auf 12 Uhr verschoben. 57 Piloten und eine Pilotin hörten den Worten von Franz Demmler gespannt zu. Da sich Piloten aus allen Herrgottsländern die nordische Brise um die Nase wehen lassen wollten, übersetzte Erik auf Englisch. Für mich kam es dann anders als gedacht: der "Freestyler 6" noch nicht flugbereit, keinen Werfer organisiert, geschweige denn einen erfahrenen Piloten zur Seite, und schon wurde meine Startnummer aufgerufen. Netterweise übernahm Lukas Gaubatz spontan das Werfen, kaum dass ich an der Hangkante stand. Anders als in Rheinhessen an den Weinbergen, wo man nach dem Rausfliegen gemütlich an Höhe gewinnen kann, musste hier direkt eine scharfe Kurve in den Aufwind der Kante manövriert werden. Flog man zu weit aufs Meer, verlor man das Aufwindfeld. Das belief sich auf zwei Meter ab Kante. So war es unmöglich, die erforderliche Höhe zu erreichen, um in den Kurs einzufliegen. Hochkonzentriert und voller Adrenalin schaffte ich die ersten zehn Runden in einer für mich akzeptablen Zeit. Kaum verließ ich meine Position an der Kante, um das Modell in den Dünen zu landen, passierte das Ungewollte: Ohne Helfer gelang es mir nicht das Modell angemessen und sicher in eine gute Lande- position zu bringen. Der "Freestyler 6"driftete ab und ich verlor das Modell aus den Augen. Nach einer halbstündigen Suche im Unterholz des Brombeergestrüpps fand ich es auf einer Wiese hinter einer Baumgruppe - Rumpf und Verbinder waren gebrochen. Somit war das erste von vier Modellen aus dem Rennen.

Also habe ich das Trainingsmodell "Energija V2" aus dem Bus geholt und flugfertig gemacht. In diesem Moment war mir klar, dass ich ohne Helfer kein Modell heil zu Boden bringen konn-te. Mit diesem Wissen ging ich zu Franz Demmler und bat ihn, mir einen erfahrenen Helfer zur Seite zu stellen. Nun hatte ich das Vergnügen den Deutsch-Franzosen Andreas Fricke an der Seite zu haben. Durch seine sympathische Art und unkomplizierte Hilfe konnte ich viele Tipps zeitnah umsetzen. Mit dem glücklichen Zufall weit auseinanderliegender Startnummern war es ein Kinderspiel, sich gegenseitig zu unterstützen. Andreas führte mich nach dem Flug sicher zur Landedüne und umgekehrt. Insgesamt wurden an diesem Tag drei Runden geflogen - nur ich flog fünf, weil sich die Zählanlage zweimal aufhing und ich zwei Reflights bekam. Jeder andere Pilot hätte sich über diese extra Übungsrunden gefreut, doch für mich waren sie kräfte- raubend und voller Adrenalin. Um 17 Uhr war mein erster Wettkampftag zu Ende.

Am Samstag konnte ich dann etwas verschnaufen und den anderen Piloten zuschauen, wie sie bei den Windverhältnissen ihre Modelle bewegten. Ich flog bei herausfordernden Windbedingungen meine fünf Durchgänge mit der "Energija". Diesmal gab es keine Unfälle. Ein gelungener Flugtag bei Sonnenschein und stetigem Wind. Zwischen den Flügen blieb mir genug Zeit, um mich mit den anderen Piloten auszutauschen. Ein beherrschendes Thema war der Ballast. Manche Piloten gingen damit offen um, bei anderen war es ein wohlgehütetes Geheimnis. Da ich für die "Energija" nur vier Gewichte hat-te, spielte es für mich keine Rolle. Ich flog das Modell mit einem Gesamtgewicht von 2,8 Kilogramm. Die Rundenzeiten und die Platzierung waren mir sowieso egal. Ich wollte einfach jede Runde bestehen, ohne mir einen kapitalen Fehler oder noch einen Absturz zu leisten. Die führenden Piloten Philipp Stary, Thorsten Folkers, Andreas Herrig und Lukas Gaubatz schenkten sich keine Millisekunde. Ihre Wenden waren immer perfekt. Mich faszinierte die Beschleunigung, die sie aus jeder Wende mitnahmen - davon war ich noch Welten entfernt.

Am Sonntag hatten sich die Wetterbedingungen verschlechtert. Nun kam der peitschende Wind aus Nordost und das in den vergangenen Tagen geübte Startmanöver musste nun verändert werden. Wenn auch nur geringfügig. Zwei Durchgänge wurden angesetzt. Als die Startnummer 37 zur Landung ansetzte, nahm ich meinen "Energija" und reihte mich zu den anderen Piloten am Start ein. Mein Modell wurde rausgeworfen, die ersten Runden des Einfliegens waren schon eine sehr kämpferische Aufgabe. Die Stimme aus dem Lautsprecher signalisierte mir, dass ich nun in den Kurs einfliegen musste. Ich kam aber zu weit aufs Meer raus, hatte Schwierigkeiten Geschwindigkeit aufzunehmen und den Aufwind zu nutzen. Mit einem waghalsigen Manöver drehte ich das Modell noch grade so über den Startpunkt, um die Runde zu beginnen. Doch die "Energija" hatte zu wenig Fahrt, es kam zu einem Strömungsabriss und das Modell trudelte in die Ostsee. Frustriert machte ich mich auf den Weg, die "Energija Titanica" aus den Wellen der Ostsee zu bergen. Es gelang mir mit Angel und Haken den Rumpf und einen Flügel aus der Ostsee zu fischen. Die Bilanz: ein Flügel im Meer verschollen, die Elektronik durch das Salzwasser verschmort, zudem die Erkenntnis, dass der noch eingepackte "Freestyler" heute nicht mehr ausgepackt wird.

Neben uns hatte die polnische Mannschaft ihr Quartier. Mit von der Partie der jüngste Pilot der German Open, liebevoll "Junior" genannt. Er machte große Augen als ich ihm die "Energija" übergab. Am Ende der zweiten Runde spuckte die Ostsee den zweiten Flügel aus und so waren alle Teile wieder beisammen. Ich bin mir sicher, dass ich dieses Modell im nächsten Jahr frisch poliert in Putgarten sehen werde, mit einem jungen Piloten, der die Möglichkeit hat, sich unter Beweis zu stellen.

Vielen lieben Dank an das Organisationsteam. Alles war von vorne bis hinten perfekt organisiert und durchgeführt. Ein besonderer Dank gilt auch den erfahrenen Werfern, die unermüdlich für alle Piloten arbeiteten. Mein persönlicher Dank geht an Andreas Fricke und Franz Demmler, die mir mit Rat und Tat zur Seite standen. Die F3F-Gemeinschaft ist ein kameradschaftlicher Haufen von Verrückten, die ihre Modelle in den tobenden Wind rauswerfen, ohne Angst auf Verluste. Das macht diese Disziplin für mich zur Formel-1 des Modellflugsports. Weitere Ergebnisse können unter www.f3xvault.com nachgelesen werden.

Dieter Perlick, Jens Thomasser
Fotos: Tobias Reik, Kevin Newton, Pierre Rondel, Erik Schufmann, Jens Thomasser


Tipps für F3F-Rookies

- Kauft euch keine teuren Flugmodelle. Gebrauchte reichen für die ersten Wettkämpfe völlig.
- Sucht euch einen erfahrenen Piloten, der in die lokalen Bedingungen einweist, Tipps gibt und euch an die Hand nimmt.
- Nehmt euch keine Platzierungen vor, um den Druck zu nehmen.
- Schaut den anderen Piloten beim Fliegen zu, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wo die Wenden sind.
- Nehmt euch viel Zeit für die Vorbereitung am Wettkampfort: Früh genug das Modell zusammenbauen und checken, sich zeitig in die Startreihe stellen, einen erfahrenen Werfer finden und mit dem Helfer im Rücken starten.


Der Nordhang direkt bei Hanstholm in Dänemark bietet fast 50 Meter Höhe


Wetterfest sollte man sein und starken Wind ertragen können - dann ist man gerüstet zum F3F-Fliegen


Geflogen wird mit hoher Geschwindigkeit und in geringen Höhen über der Hangkante


Hier am Südhang der Welsh Open. Thermische Aufwinde sind genau so dominant wie die Abwinde. Außenlandemöglichkeiten gibt es keine


Startbereit liegen die Wettbewerbsmodelle in der Warteschlange auf Rügen


Rookie Jens Thomasser startete mit viel Einsatz bei seinem ersten F3F-Wettbewerb


Ein Helfer ist unerlässlich, um Start, Flug und vor allem die Landung erfolgreich zu meistern


Dem Team auf Rügen rund um Franz Demmler (2. von rechts) gebührt große Anerkennung für die Organisation und Durchführung


Die German Open 2021 gewann Philipp Stary (Österreich) vor Thorsten Folkers und Andreas Herrig (beide Deutschland)



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Diesen Beitrag und noch viel mehr finden Sie in AUFWIND Ausgabe 1/2022

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